Viele Sportler sind an einer Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit durch die zusätzliche Einnahme bestimmter Stoffe interessiert.

Kreatin ist dabei ein in letzter Zeit immer häufiger genanntes und oftmals auch hochgelobtes Präparat.

In diesem Ratgeber erfährst Du, worum es sich bei diesem Stoff handelt, wie dieses Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird und auf welche Weise es Deine Leistungen verbessern kann.

Was ist KREATIN?

Was ist Kreatin überhaupt?

Ursprünglich handelt es sich bei dem Stoff um eine körpereigene Säure, die in der Leber, den Nieren sowie der Bauchspeicheldrüse produziert wird und hauptsächlich in Muskelzellen vorzufinden ist; seine Funktion besteht in der Versorgung der Muskeln mit Energie. Während der Gehalt im Körper eines erwachsenen Mannes durchschnittlich etwa 130 g beträgt, hängt der Bedarf stark von der jeweiligen Lebensweise ab; anspruchsvolle Sportarten wie Schnell-Kraft-Training oder Maximalkrafttraining erfordern ein erhöhtes Maß der Säure. Auf natürliche Weise nimmt der Mensch etwa ein Gramm pro Tag zu sich, hauptsächlich durch Fleisch- und Fischprodukte.

Wenn Du Dich für Kreatin als Nahrungsergänzung interessierst, dann wirst Du es in der Regel in Form eines weißen, meist geruch- und geschmacklosen Pulvers erhalten. Aber auch die Einnahme in Form von Flüssigkeit, Tabletten oder Bonbons ist bei der heutzutage sehr großen Auswahl möglich.

Wie wirkt es?

Die hauptsächliche Wirkung des Stoffes besteht in der Herstellung beziehungsweise Synthese von Adenosintriphosphat (ATP), das der unmittelbar verfügbare Energieträger in Körperzellen ist; ATP trägt also auch entscheidend dazu bei, Muskelkontraktionen zu ermöglichen. Somit können Muskeln ihre maximale Leistung länger erbringen, wenn genügend Kreatin zur Verfügung steht. Die Säure kann folglich in erster Linie bei durch kurzfristige Belastungen geprägten Sportarten wie beispielsweise Sprinten oder Krafttraining von Nutzen sein.

Allerdings handelt es sich nicht um eine Art „Wundermittel“: Um den bestmöglichen Nutzen aus dem Stoff zu ziehen, ist ein begleitendes, intensives Training erforderlich. Ohne dieses ist die Einnahme in Form von Präparaten wenig hilfreich, da der Energieträger lediglich eine Unterstützung für das eigentliche Training darstellt. Aufgrund seiner Muskel unterstützenden Wirkung kann Dir der Stoff aber auch bei der Behandlung gesundheitlicher Probleme wie beispielsweise Muskelschwund begegnen.

Die Einnahme – wie oft und wie viel?

Damit der Energieträger überhaupt richtig wirken kann, ist eine gezielte und regelmäßige Einnahme nötig. Je nach Bedarf solltest Du auf der einen Seite nicht mehr als drei Gramm pro Tag in Form von Nahrungsergänzung zu Dir nehmen. Da jeder Körper unterschiedlich auf Stoffe wie Kreatin reagiert, kann es bei Dir möglicherweise auch zu gesundheitlichen Problemen wie Magen-Darm-Beschwerden kommen; dies ist zwar eher selten der Fall, sollte aber in der Absetzung des Präparates resultieren.

Mehr über die Kreatin Einnahme.

Ersetzt der Energieträger anderweitige Nahrung?

Obwohl mithilfe der zusätzlichen Einnahme der Säure durch Pulver oder andere Präparate eine merkliche Leistungssteigerung möglich ist, stellt sie keinen Ersatz zu anderen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Fisch oder auch besonders im Sport beliebten Proteinshakes dar, besonders unter Berücksichtigung der geringen empfohlenen Menge pro Tag. Du solltest also im besten Falle Deine Ernährung beibehalten, sofern diese gesund und fördernd für Deinen angestrebten Muskelaufbau ist, und den Energieträger vielmehr als Hilfe ansehen, um die Leistungsfähigkeit Deiner Muskeln zu erhöhen.

Die Vorteile im Überblick

Die folgende Auflistung gibt Dir noch einmal einen Überblick über die Vorteile des Energieträgers, wenn er in der richtigen Dosis eingenommen wird:

  • Wirksamer Muskelaufbau bei begleitendem Training
  • Besonders bei Sportarten wie Sprinten oder Krafttraining eine über längeren Zeitraum hohe Leistungsfähigkeit
  • Einfache und über verschiedene Wege mögliche Einnahme
  • Oftmals hilfreiche Möglichkeit zur Therapie gesundheitlicher Probleme (z.B. Muskelschwund)